Brigitte Engel

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Das Glück hängt nicht von den Umständen ab, sondern von der Beziehung zu den Umständen!
Corrie ten Boom

Das weiß ich von meinem Vater. Er sagte es mir, als ich noch ein Kind war. Und er erklärte es mir mit einer Geschichte aus den ersten Tagen seiner Ehe. Er hatte ein kleines Uhren- und Goldwarengeschäft in einem der schmalen Häuser mitten im jüdischen Viertel von Amsterdam eröffnet. Arme Mutter! Sie hatte von einer Wohnung mit einem kleinen Garten geträumt. Sie freute sich an allem Schönen und liebte einen weiten Ausblick vom Fenster. „Ich muß den Himmel sehen“, sagte sie oft. Stattdessen lebte sie nun in einer engen Gasse und in einem alten Haus – in jedem Stockwerk gab es nur ein einziges Zimmer – mit altmodischen Möbeln, die sie von der Großmutter geerbt hatte. Und doch waren sie beide glücklich. Nicht wegen der Verhältnisse, in denen sie lebten, sondern wegen ihrer Beziehung zu diesen Umständen.

Sie lernten in dieser engen Straße im Getto von Amsterdam viele prachtvolle Juden kennen. Sie durften ihre Sabbate mit ihnen feiern und auch ihre Feste. Sie studierten miteinander das Alte Testament und gelegentlich auch das Neue.

Ich habe mich oft an die Lektionen, die ich bei meinem Vater über das Glück und die Verhältnisse gelernt habe, erinnert, aber niemals standen sie mir so vor Augen, wie viele, viele Jahre später.

Ich bin damals drei Monate im Orient gewesen und verbrachte einen erheblichen Teil meiner Zeit in Korea. Ich sprach dort in vielen Versammlungen, in Schulen, Waisenhäusern, Kinderheimen und Kirchen. Eines Tages sprach ich in einer Universität, und danach kam ein Theologiestudent zu mir mit einem so düsteren Gesichtsausdruck, wie ich es noch nie bei einem Menschen erlebt hatte, der ein Diener des auferstandenen Christus werden wollte.

„Was ist geschehen, daß Sie so unglücklich sind?“ fragte ich.

„Ich habe meinen Weg verloren“, sagte er traurig. „Als ich Christ wurde, lehrte mich mein Vater zu glauben, daß die Bibel wahr sei. Damals war ich sehr glücklich. Aber seit ich Rudolf Bultmann, einen berühmten Gelehrten, studiere, der sagt, daß die Bibel voller Mythen und Legenden sei, habe ich meinen Weg verloren. Ich weiß nicht mehr, wo der Himmel ist.“

Ich wurde ärgerlich. Es schien mir nicht recht, daß dieser einfache Junge von Korea von dieser schrecklichen Theologie durcheinandergebracht wurde. Sie studieren lange Zeit an den Universitäten. Zum Teil doppelt so lange wie die Studenten in Europa und Amerika, und viele verlieren darüber ihren Glauben.

Ich antwortete auf seine Frage nach dem Himmel, indem ich ihm erzählte, was ich gerade erst am Tag zuvor gesehen und gehört hatte, als wir durch das Land gefahren waren.

Da war ich an der ärmsten Hütte vorbeigekommen, die ich je gesehen hatte. Es war ein winziger Anbau, dem man das Material, aus dem er errichtet worden war, schon von weitem ansah. Es war Kehricht, zerkleinerte Pappdeckel, plattgewalzte Dosen, Bretter... Als wir langsam die Dorfstraße entlangfuhren, hörten wir eine herrliche Frauenstimme. Selten hatte ich in einem europäischen Konzert eine solche Stimme gehört. Wir hielten an und hörten zu. Es klang wie der Gesang einer Lerche. Die Stimme kam aus dieser Hütte. „Kennst du das Lied?“ fragte ich die Missionarin, die mit mir fuhr. „Ja“, sagte sie, „es heißt: Wo Jesus ist, da ist der Himmel.“

Als ich das hörte, jubelte mein Herz vor Freude. Ein solches Lied in einer solchen Hütte! Es ist etwas anderes, wenn man es in einer ehrwürdigen alten Kirche hört, vielleicht auch zu Hause über eine Stereo-Anlage. Aber aus der ärmsten Hütte eines armen Dorfes!

Ich sah den jungen Theologiestudenten vor mir an: „Jesus sagt, ´das Reich der Himmel ist mitten unter euch.´ Du kannst es im Lukas-Evangelium lesen (17,21). Was Bultmann sagt, ist falsch. Was Jesus sagt, ist richtig. Der Himmel ist kein Mythos oder ein Märchen. Der Himmel ist der vorbereitete Platz für vorbereitete Leute. Theologie in den Händen des Heiligen Geistes ist eine schöne Wissenschaft. Aber in den Händen von Ungläubigen ist das der Tod. Wenn du wissen willst, wo der Himmel ist, dann geh heraus aus deinem muffigen Vorlesungsraum, geh in die Dörfer und höre auf den einfachen Glauben derer, die nichts als die Bibel haben und die auf Gott vertrauen.“

„Danke“, sagte der junge Mann.

„Denk´ dran“; rief ich ihm nach: „Wo Jesus ist, da ist der Himmel!“

„Ich vergesse es nicht mehr“, rief er fröhlich zurück.



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